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Dr. Michael Heller, Otto-Bereichsvorstand Categories und stellvertretender Otto-Sprecher, spricht auf der imm cologne über die Rolle der Hamburger im Online-Möbel-Business.
05.01.2018 09:00 Uhr

imm cologne Congress 2018 Was sind 2018 die wichtigsten Themen in der digitalen Vermarktung von Möbeln, Herr Heller?

Unter dem Motto „Von Nice to have zum Überlebenskampf – Erfolgsfaktoren für den Möbel E-Commerce“ trifft sich am 18. Januar 2018 das Who-is-Who der Branche auf dem 5. Möbel-Onlinehandel-Kongress im Rahmen der imm cologne. Als Medienpartner des Top-Events stellt die "möbel kultur" den Referenten vorab jeweils drei Fragen zur Digitalisierung in der Möbelbranche, um einen Überblick über das Themenspektrum der Veranstaltung zu erhalten. Die Antworten gibt dieses Mal Dr. Michael Heller, Otto-Bereichsvorstand Categories und stellvertretender Otto-Sprecher

1) möbel kultur: Herr Dr. Heller, was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Themen des Jahres 2018 in der digitalen Vermarktung von Möbeln?

Dr. Michael Heller: 2018 werden wir Inspiration und Convenience in den Fokus stellen. Sicher werden das auch wichtige Themen in der Branche sein. Der Online-Möbelmarkt muss inspirierender und bunter werden. Wir haben schon 2016 / 2017 den Grundstein dafür gelegt, indem wir unser Sortiment multimedial in Themenwelten und mit bekannten Testimonials inszenieren, anstatt es nur in einer Produktliste zu präsentieren. Convenience ist das zweite Stichwort: Die Endgeräte werden zunehmend leistungsfähiger, damit kommen auch anspruchsvolle Augmented-Reality-Anwendungen näher – Otto entwickelt bereits entsprechende Applikationen wie ein AR-System oder einen digitalen Raumplaner. Mit technologischer Unterstützung werden wir es den Kunden damit noch einfacher machen, ihre Möbelstücke quasi live im eigenen Raum auszuprobieren.

2) möbel kultur: Welche Rolle spielt Ihr Unternehmen bei der Digitalisierung der Branche?

Dr. Michael Heller: Otto übernimmt bei der Digitalisierung seit jeher eine Vorreiterrolle. In unseren Augen endet Digitalisierung nicht damit, Produkte über einen Onlineshop zu verkaufen. Das tun wir seit 1995. Digitalisierung bedeutet für uns vielmehr, die Chancen der digitalen Welt zu nutzen, um unseren Kunden immer neuen Mehrwert zu bieten. Zum Beispiel, wenn sie per Augmented Reality ihr neues Sofa virtuell im Wohnzimmer platzieren können. Oder indem wir ihnen personalisierte Empfehlungen machen. Otto ist bei all diesen Themen vor allem im Möbelbusiness Vorreiter in der Branche, was sich in unserer Online-Marktführerschaft klar widerspiegelt.

3) möbel kultur: Was ist der größte Fehler, denn man im digitalen Business begehen kann?

Dr. Michael Heller: Der wohl größte Fehler wäre sicherlich, stur daran zu hängen, wie das Möbelbusiness im vergangenen Jahrhundert funktioniert hat. Diese Zeiten kommen nicht mehr zurück, darauf kann man sich verlassen. „Dieses Internet“ – das hat sich durchgesetzt. Aber Spaß beiseite. Fehler kann man im digitalen Business viele machen. Und viele von ihnen sollte man wahrscheinlich sogar machen; um daraus zu lernen. Eine klassische Falle des digitalen Business ist aber, digitale Tools und Services nur anzubieten, um blind „dabeizusein“, ohne damit einen echten Kundenmehrwert zu schaffen. Wer digital erfolgreich sein will, muss seinen Kunden einen Nutzen bieten – digital wie analog.

Zum Kongress geht es hier: Einen Überblick über die Themen und Teilnehmer finden Sie auf der Veranstaltungs-Website. Dort gibt es auch den Link zum Formular, um sich für den Kongress anzumelden.

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